Marco Schlesiger wurde 1982 in Gerolstein in der Vulkaneifel geboren. Bereits im Alter von 14 Jahren entdeckte er das Schreiben für sich. Sein künstlerisches Talent entfaltete er in den folgenden Jahren durch erste Schreibprojekte sowie als Ensemblemitglied in verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen. Später studierte er Germanistik, Politikwissenschaft, Diplomacy und Wirtschaftsrecht an Universitäten im In- und Ausland. Er arbeitete u.a. als freier Texter, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Spieleautor.

Neben seiner schriftstellerischen Arbeit trainiert, coacht und berät Marco Schlesiger seit über zehn Jahren Menschen und Unternehmen in den Themen Wirtschaft, Recht, Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung. Dabei war er bereits in über zehn europäischen Ländern tätig, u.a. als Vortragsredner und Gastdozent.

Als Autor ist Marco Schlesiger äußerst vielseitig. Sein Sachbuch “Lass die Katze aus der Box” erreichte Platz 1 der Amazon-Bestsellerlisten. Aber auch als Kinderbuch- und Thrillerautor war er bereits erfolgreich. Seine Bücher wurden bereits in mehreren Ländern verkauft, darunter auch England und den USA. Diverse Medien berichteten bereits über Marco Schlesiger, z.B. Focus Online, Der Westen und die WAZ.

Marco Schlesiger ist Vater eines Sohnes. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Inspirationen die Welt bereist, lebt Marco Schlesiger abwechselnd im Erzgebirge und an der norddeutschen Küste.

Lass die Katze aus der Box

Lass die Katze aus der Box

19,90eBook: 5,99Hörbuch: 24,99

Textauszug aus "Lass die Katze aus der Box":

Es gibt viele Modelle, die versuchen, das menschliche Kommunikationsverhalten und menschliche Interaktionen zu beschreiben. Grundsätzlich erfassen alle diese Modelle die verschiedenen Facetten menschlicher Kommunikation mehr oder weniger umfassend. Leider stehen diese Kommunikationsmodelle oft einfach nebeneinander, ohne die notwendige Verbindung herzustellen oder Lücken in anderen Modellen anzusprechen. Hierzu ein Beispiel:

Die Begriffe „Kodieren“ und „Dekodieren“ aus dem Shannon-Weaver-Modell (vgl. Teil 2, Kapitel Interaktion) sowie „Transformation“ und „Derivation“ aus dem Metamodell (vgl. Teil 3, Kapitel „Lernen Sie, sprachliche Prozesse zu verstehen und aufzudecken“) beschreiben jeweils einen ähnlichen Vorgang. Trotzdem werden keine Bezüge zueinander hergestellt, um den Prozess des Verstehens und der menschlichen Informationsverarbeitung transparenter zu machen. Ein solcher gegenseitiger Bezug würde aber helfen, das komplexe Thema zu vereinfachen.

Das von mir entwickelte Kommunikations- und Interaktionsmodell betrachtet menschliche Kommunikation als eine Sequenz aus verschiedenen Schritten, die in unserem Gehirn auf bewusster und unbewusster Ebene ablaufen.

Das Tückische daran: Auch wenn der Prozess bei jedem (gesunden) Menschen gleich abläuft, führt er immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Ursachen dafür und die damit verbundenen Fallstricke werden Sie in diesem Teil des Buches verstehen lernen. Sie werden dadurch in die Lage versetzt, Ihre eigene Kommunikation mit neuen Augen zu sehen.

Mein WIER-Interaktions-Metamodell kombiniert dabei bestehende Kommunikationstheorien und Erkenntnisse aus der Sprachwissenschaft, Neurobiologie und Neuropsychologie, aus Systemtheorie und Konstruktivismus, aus Konflikt- und Verhandlungsforschung, NLP und Hypnosetherapie. All diese theoretischen Hintergründe werden erstmalig in einem Erklärungsansatz kombiniert. Das WIER-Interaktions-Metamodell ist genau das: Ein Metamodell.

(Ende des Textauszugs)

 

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Düstere Dämonen

Düstere Dämonen

eBook: 2,99Hörbuch: 6,99
Autor:
Genres: Belletristik, Thriller
Schlagwörter: eBook, Hörbuch

Textauszug aus "Die Bluttat"

Der Klang des Spatens, den er rhythmisch in die gefrorene Erde stieß, durchzog die ansonsten trostlose Nacht. Der Vollmond hing über der Lichtung und legte einen mystischen Schein über die Grube. Der Nebel, der knöchelhoch über dem Gras hing, verdeckte den Blick auf den Wald, durch den er gekommen war. Er hatte über eine halbe Stunde von der Straße hierher gebraucht und er war sich sicher, hier nicht entdeckt zu werden. Es war der richtige Platz, um diesem Verbrechen ein Ende zu setzen.

Er weinte bitterlich. Das Blut klebte noch immer an seinen Händen. Mit dem Ärmel wischte er sich durch das Gesicht, um seinen Blick zu klären. Als er hinsah, entdeckte er den Rotz, der in Fäden von seinem Mantel hing.

Er verfluchte, was passiert war. Er spürte die Wut, die durch seine Adern strömte, den Zorn ... und den Hass, der ihn dazu veranlassen würde, das zu tun, was notwendig war.

»Der Tote dieses Abends wird nicht der Letzte gewesen sein!« Seine Stimme war dunkel. Er sprach langsam, aber bedächtig, so als betonte er jede Silbe ganz besonders, um so seiner Verachtung und seinem Zorn noch mehr Nachdruck zu verleihen.

Er blickte hinab in das Loch. Es war tief genug, um die Leiche zu begraben.

Es war Mord gewesen! Kaltblütiger Mord. Er hatte keine Reue gezeigt. Und er würde dafür bezahlen müssen -derjenige, der seinen besten Freund ermordet hatte.

(Ende des Auszugs)

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Streifzüge

Streifzüge

15,99eBook: 4,99Hörbuch: 19,99

Textauszug aus "Streifzüge":

Teil 3 - Kurzgeschichten

Rachedurst

Es dürstete ihn nach Rache! Gewalt, ein innerer, unwiderstehlicher Drang nach Gewalt hatte jede Zelle seines Körpers erfasst und durchströmte seine Venen, bis er sich ihr schließlich hingab. Ohne zu zögern griff er den Haarschopf seines Gegenübers, zerrte ihn zu Boden, überlegte es sich dann aber anders. Was er plante, war nicht genug, einfach nicht ausreichend - er sollte Schmerzen spüren, leiden, so wie er gelitten hatte. Statt ihm wie geplant das Genick zu brechen, schlug er seinen Schädel mit voller Wucht auf den Tisch. Das dumpfe Geräusch brechender Knochen erinnerte ihn an knackende Äste auf einem trockenen, ausgedörrten Waldboden. Es heizte ihn an, zu wissen, dass er die Kontrolle besaß, das Gefühl von Macht bereitete ihm unglaubliche Lust.

Keuchend riss er den Kopf des Geschundenen nach oben, nur kurz genug, um die Angst in den Augen seines Opfers zu sehen und um sich daran zu ergötzen. Die Lippen waren aufgeplatzt und aus der gebrochenen Nase strömte fontänenartig Blut. Das Opfer atmete schwer und spuckte auf den Tisch, um nicht an seinem eigenen Blut zu ersticken. In der roten Pfütze, die sich in nur wenigen Sekunden auf dem Tisch gebildet hatte, lagen zwei nur wenige Zentimeter große Zahnreste, den Rest hatte er verschluckt.

(Ende des Textauszugs)

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